Impuls
Schwerelosigkeit ist die ursächliche Form der Kraft.
Der freie Fall ist die ursächliche Form der Bewegung.
Die Stille ist die ursächliche Form der Differenziertheit.
Gedanke
Der Ausgangspunkt für den modernen Menschen wäre aktuell zu definieren, weil er wissen muss, wo er steht. Da findet er sich ein, wo er gerade ist. Dabei fällt ihm gegenwärtig auf, dass man keine andere Orientierung für sich zu eigen hat als die Augenblickliche. Wenn man diese nicht aufrechterhalten würde, wird man ohne eine solche sein. Er muss sich also aktiv für die ihm gegebene Umgebung entscheiden und diese Orientierung beibehalten, weil er sonst leer ausgehen wird. So bietet ihm seine Umgebung einen Anhaltspunkt für den Progress seiner Dinge. Dann hat sie auch etwas für ihn bewirkt.
Gedanke
Das Dasein als Mensch beinhaltet von sich aus gewisse Eigenheiten. Das sind Merkmale meines Wesens. Ich versuche sie zu lassen, wie sie schon sind, um mir zu entsprechen. Dazu berufe ich mich auf mein Leben.
Was ich getan habe, hat mich stärken sollen. Ich lebe in diesem Dasein auf informelle Weise. Meine Existenz ist von unbewussten Vorgängen und ein paar wenigen, bewussten Facetten geprägt.
Ich glaube, dass eine Bestätigung möglich ist. Die Nennungen der Sachverhalte in meinen Schriften sollten es möglich machen, dass man auf mich baut. Wer sie gelesen hat, der sollte sie kennen.
Von mir geht etwas aus, was leicht und klar zu vermitteln ist. Ich glaube nicht, dass alles, was ich tue, schwierig sein wird.
Impuls
Ich lote aus, was ich tun möchte. Das Leben ist dafür da, diese Existenz zu erfahren.
Impuls
Das gesprochene Wort sollte mich qualifizieren. So habe ich es gewollt. Darum setze ich mich mit der Sprache auseinander und generiere Beispiele dafür, was ich sagen werde.
Diese Worte platziere ich wieder und wieder, bis ich die richtige Verwendungsweise von ihnen justiert habe. Ich spreche etwas und höre mir an, was die Leute mir antworten. Dadurch gewinne ich Kenntnisse über die Bewandtnis, die solche Worte für andere Menschen haben.
Impuls
Der Mensch kann nur das wissen, was er schon kennt.
Gedanke
Für mich ist es wahr, dass ich es gut finde, was mir das Leben bietet.
Ich habe mich schon oft über meine Mitmenschen und die Situationen beklagt, in die sie mich gebracht haben. Tatsächlich glaube ich aber gerne auf gutartige Weise an diese Ereignisse, weil durch sie vieles in meinem Leben möglich geworden ist.
Impuls
Genauso wie niemand beweisen kann, dass er ein Künstler ist, kann auch niemand beweisen, dass er dauerhaft bei Verstand ist.
Dokumentation
Man nimmt seine Mitmenschen an oder man lässt es sein. Aussuchen könnte man sich jedoch nicht, wer das ist, der einem begegnet.
Gedanke
Die Tatsache, dass Computer kein Bewusstsein haben, hat nichts zur Sache getan. Sie funktionieren gut.
Dokumentation
Was ein Mensch für sich braucht, das sucht er.
Ich bedarf einiger Dinge und sorge dafür, dass ich sie haben kann.
Die Prosperität meiner Dinge kommt sporadisch vor.
Rezeption
Der Mensch trägt ein Bild für das Ganze in sich, was sein Dasein ausmacht. Jeder Mensch hat sein eigenes Spektrum an Farben und Formen.
Impuls
Zuweilen habe ich versucht zu zaubern. Dazu habe ich keine Magie eingesetzt. Mir fehlt das entsprechende Fluidum. Was ich gekonnt habe, hat aus meinen Resonanzen hergerührt.
Alles, was ich kann, baut auf Reflexen auf.
Dokumentation
Welches Gebiet ich auch erkunde, es muss etwas mit mir zu tun haben, wenn ich etwas davon erklären möchte.
Da habe ich ein Buch zur Alchemie verfasst, aber nichts von ihr verstanden.
Meine Versuche beinhalten die Klärung meines Kenntnisstandes sowie die Erhaltung der Lebendigkeit meiner Sprache.