Dokumentation
Es gibt eine Gegenwart, die ich erfahre. Sie besteht als Raum innerhalb der Zeit. Ihre Grenzen wandern permanent weiter.
Das ist wie bei einem Zelluloidfilm. Ein Band wird durch eine Matrize gezogen und ein Bild wird an die Wand projiziert. Die Illusion der Wirklichkeit ist entstanden.
Da habe ich nachgedacht und eingesehen, dass meine Vernunft mir etwas gebietet.
Die Erkenntnisse, die gegenwärtig möglich sind, taugen nur so viel, wie sie auch nützen.
Mir geht es um die Lebensqualität. Die Frage lautet also, ob die gewonnenen Erkenntnisse einen Beitrag zur Erhaltung von ihr darstellen.
Dokumentation
Der Mensch hat etwas zu eigen, was von guter Art sein wird. Das Schöne hat er kultiviert. Damit hat er sich für sein Leben bereit gemacht.
Ein Glück wird es da sein, dass man unvoreingenommen ist.
Dokumentation
Ausgehend vom jetzigen Zustand meines Lebens bin ich bereit, auf eine der Bedingungen meines Daseins mit Worten einzugehen. Sie hat hohe Relevanz für die Erstellung meines Werks. Meine Schriften stehen oft zu ihr in Bezug.
Eine Wahrsagekunst sollte davon Gebrauch machen, dass man mit ihrer Hilfe an das Glück im Leben erinnert. Man möchte Mut schöpfen.
Darum habe ich nach solchen Worten gesucht, die zu einem Glück führen. Das Gute gehört auf den Weg gebracht.
Impuls
Die Vervollständigung der Gedanken und Ideen zur Natur eines Menschen sollte mir etwas Gutes möglich machen.
Gedanke
Die Entflechtung der Gedanken und Ideen von mir hat einen positiven Effekt azuf die Klarheit meiner Aussagen. Ich möchte gut verstanden werden.
Ich spreche von meinen Dingen, damit man sich vorstellen kann, was ich meine. Zu ihnen habe ich einen Bezug. Ich kann sie sehen und ich kann sie spüren. Sie sind da.
Meine Vorstellung möchte ich vermitteln können.
Das Kunstschaffen von mir habe ich abgesichert. Egal wie es von meinen Mitmenschen wahrgenommen wird, ich habe dafür zu sorgen, dass ich bestehe.
Jeder Mensch ist in seinem Leben in gewisse Prozesse integriert, die sein Dasein ausmachen. Bei mir ist es der Broterwerb, der als Hauptprozess dafür sorgt, dass ich meiner Kunst nachgehen kann.
Da hat diese Sache Gewicht. Das eine dient dem anderen.
Wechselseitig fließen aus dem einen Bereich Gedanken und Ideen in den anderen. Das ist ein sehr fruchtbarer Weg.
Die Autonomie bewahrt mir der Brotberuf, dank meiner Kunst kann ich meine Kräfte bilden. So kommt es zu einer Erstarkung von mir.
Alles zur rechten Zeit. Die geeigneten Worte suche ich und finde sie bei meinem hingebungsvollen Dienst. Es ist gut, wie alles geworden ist. Mein Dasein prosperiert.
Gedanke
Meine Jugendzeit steht bei mir hoch im Kurs. Was ich damals erfahren habe, hat auch mit mir zu tun.
Meine damaligen Verhaltensweisen versuche ich heute im Erwachsenenalter in mein Leben zu integrieren und zu verfeinern, wer ich bin.
Dazu zähle ich auch die Art, wie ich die Dinge sage.
Dokumentation
Die Suche nach einem guten Wort muss auch den Ort berücksichtigen, wo es gesprochen wird. Alles soll zur rechten Zeit geschehen. Was ich zum Besten geben möchte, das sollte auch zum dortigen Ablauf passen und willkommen sein.
Dokumentation
Das alltägliche Geschehen bei mir hat etwas mit sich gebracht, das ich erfahre. Ich ordne die eigenen Wahrnehmungen meinen Regungen zu. Damit gehe ich um, wie alles ist. Auf die vorhandenen Ereignisse gehe ich ein.
Gewisse Vorgänge sind bei mir gesteuert vorgekommen. Ich habe sie geregelt. Was Relevanz für mich hat, das bewahre ich.
In gewisser Hinsicht bin ich mit der Materialkunde vertraut. Die Kenntnis des ordnungsgemäßen Gebrauchs der Dinge fließt in meine Überlegungen stets ein. Als Sprachgestalter sind die Worte das Material, mit dem ich mich befasse.
Dokumentation
Nach der Vollendung einer ersten, einfachen Vollständigkeit der Schriften aus meiner Feder ist ein Licht erschienen, das durch sie durchschimmert. Meine Bestrebungen dienen diesem Licht.
Idee
Auf dem heutigen Zustand der Dinge wird alles Kommende aufbauen.
Das Gute wird weiterhin Glück freisetzen. Das Schlechte führt zu einem Vergehen der guten Dinge. Das habe ich mir vergegenwärtigt. Darum gebe ich mir so große Mühe mit meinen Werken. Ich möchte das Glück der Menschen nicht dezimiert haben.
Impuls
Beim Lesen der einzelnen Schriften aus meiner kleinen Bibliothek habe ich schon viel Freude gehabt. Ich glaube, dass sich die jeweiligen Autoren auf ihre Weise mit dem Leben in dieser Welt befasst haben.
Das habe ich mir auch vorgenommen. Meine Schriften sollen von diesem Dasein als Mensch handeln. Der Hintergrund meines Wirkens wird in ihnen nach und nach deutlich. Was ich schon erfahren habe, das fließt auch in mein Werk ein.
Dokumentation
Mathias Schneider hat sich die Mühe gemacht, ein gewisses Material zu erarbeiten, das freilegt, wie er seine Gedanken und Ideen ansprechen möchte. Es geht ihm um eine Festlegung wahrer Erfahrungen. Er sammelt hier seine Kenntnisse und beschreibt sie gewissenhaft.
Manches Hindernis hält ihn davon ab, dass er einfach so drauflos schreibt. Er arbeitet sich lieber langsam durch das Werk durch. Er setzt seinen Pflug an und pflügt das Feld um. Dabei geschehen viele Dinge in kurz aufeinander folgenden Sequenzen.
Das öffentliche Publikum mit seiner Reaktion ist für ihn eine Barriere. Er fürchtet sich vor unliebsamen Reaktionen.
Aus diesem Grund hat er sich vorbereitet. Er möchte bestehen. Sein Werkschaffen soll erfüllt sein vom Wunsch nach Vollständigkeit.
Mathias Schneider hat sein Augenmerk darauf gelegt, etwas an Erfahrungen wiederzugeben. Das Gute möchte er beschreiben. Als Vorbild seiner Handlungen hat er eine Metapher gewählt, die im Weben an einem Webrahmen oder am Flechten eines Korbes mit Staken ihr Urbild gefunden hat. Darum erscheint sein Werk konkludent.
Aus dieser grundsätzlichen Handlungsweise hat er seine Werke abgeleitet.
Impuls
Was wahr gewesen ist, das hat sich ausgewirkt.